Regelstudienzeit
Als grobe Orientierung wird für Humanmedizin in Deutschland eine Regelstudienzeit von sechs Jahren und drei Monaten genannt. Darin sind theoretische und klinische Ausbildungsabschnitte sowie das Praktische Jahr integriert.
Individuelle Studienverläufe können länger dauern.
Klassischer Aufbau und Modellstudiengänge
Im klassischen Curriculum werden vorklinische und klinische Studienabschnitte deutlicher getrennt. Modellstudiengänge verzahnen Inhalte häufig früher.
Für die Studienplatzwahl kann deshalb neben dem Auswahlverfahren auch das Curriculum ein sinnvoller Vergleichspunkt sein.
Nach dem Studium
Der Studienabschluss allein ist nicht das Ende der ärztlichen Qualifikation. Nach den staatlichen Prüfungen und den weiteren formalen Voraussetzungen folgt die Approbation; anschließend beginnt typischerweise die ärztliche Weiterbildung.